PubliVox: Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 19.08.2026 · gültig ab: 01.09.2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge und Leistungen zwischen PubliVox vertreten durch Klaus Tichler, und ihren Kund:innen. Sie gelten in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung.
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen der Kund:in werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, PubliVox stimmt ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zu.
Als „Verbraucher:in“ gilt, wer den Vertrag nicht als Unternehmer:in im Sinne des § 1 KSchG abschließt; als „Unternehmer:in“ gilt, wer in Ausübung seiner/ihrer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit handelt. Einzelne Bestimmungen dieser AGB gelten – wo gekennzeichnet – nur gegenüber Verbraucher:innen oder nur gegenüber Unternehmer:innen.
§ 2 Leistungen
PubliVox erbringt Leistungen im Bereich Kommunikationstraining, insbesondere Workshops, Seminare, Trainings, Coachings und Vorträge. Die Leistungen werden als offene Veranstaltungen oder als firmeninterne (Inhouse-)Veranstaltungen angeboten, in Präsenz in Österreich oder im Online-Format.
Inhalt, Umfang, Ort, Dauer und Format der Leistung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. PubliVox schuldet die sorgfältige Durchführung der vereinbarten Leistung, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen oder sonstigen Erfolg.
§ 3 Angebot, Anmeldung und Vertragsabschluss
Angebote von PubliVox sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Der Vertrag kommt durch die schriftliche Auftragsbestätigung von PubliVox oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande.
Anmeldungen zu offenen Veranstaltungen sind schriftlich (auch per E-Mail) oder über ein bereitgestelltes Online-Formular möglich und werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt. Das Recht zur Teilnahme kann ohne Zustimmung von PubliVox nicht auf Dritte übertragen werden.
§ 4 Mitwirkungspflichten der Kund:in
Bei firmeninternen Veranstaltungen stellt die Kund:in – sofern nicht anders vereinbart – rechtzeitig geeignete Räumlichkeiten sowie die erforderliche technische Ausstattung (z. B. Beamer/Bildschirm, stabile Internetverbindung, bei Online-Formaten eine geeignete Plattform) unentgeltlich zur Verfügung.
Die Kund:in benennt eine Ansprechperson und stellt die für die Vorbereitung nötigen Informationen rechtzeitig bereit. Kommt die Kund:in ihren Mitwirkungspflichten nicht nach und entstehen PubliVox dadurch Mehraufwände oder Kosten, sind diese zu ersetzen.
§ 5 Honorar und Zahlungsbedingungen
Es gilt das im Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung vereinbarte Honorar. Reise-, Nächtigungs- und sonstige Nebenkosten werden gesondert vereinbart und verrechnet, sofern nicht ausdrücklich als inkludiert ausgewiesen.
Umsatzsteuer: Es wird gemäß § 6 Abs 1 Z 27 UStG keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungserhalt ohne Abzug fällig. Bei firmeninternen Trainings gilt ein Zahlungsziel von 10 Tagen nach Durchführung als vereinbart.
Gegenüber Unternehmer:innen gelten bei Zahlungsverzug Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (derzeit 9,2 Prozentpunkte über dem Basiszinssatz); zudem ist PubliVox berechtigt, eine Pauschale von 40 Euro für Betreibungskosten sowie den Ersatz weiterer notwendiger Betreibungskosten zu fordern. Gegenüber Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Verzugszinsen.
§ 6 Stornierung durch die Kund:in
Stornierungen bedürfen der Schriftform (auch per E-Mail) und werden mit dem Tag des Einlangens bei PubliVox wirksam. Sofern nicht anders vereinbart, gelten folgende Stornobedingungen:
Stornierung: bis 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei; ab 3 Wochen bis 2 Wochen vor Beginn 25 % des Honorars; ab 2 Wochen bis 1 Woche vor Beginn 50 % des Honorars; ab 1 Woche vor Beginn, am Veranstaltungstag oder danach 100 % des Honorars.
Bereits erbrachte Leistungen und nachweislich angefallene Kosten (z. B. für die Konzeption individueller Inhalte, Reise- oder Stornokosten Dritter) sind unabhängig vom Zeitpunkt der Stornierung in jedem Fall zu ersetzen.
Bei offenen Veranstaltungen entfällt die Stornogebühr, wenn die Kund:in eine geeignete Ersatzteilnehmer:in benennt, die an der Veranstaltung teilnimmt; die ursprüngliche Kund:in bleibt für die Kosten haftbar.
§ 7 Terminverschiebung durch die Kund:in
Für Terminverschiebungen firmeninterner Veranstaltungen gelten – sofern nicht anders vereinbart – folgende Bedingungen :
Terminverschiebung: bis 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei; ab 3 Wochen bis 2 Wochen vor Beginn 20 % des Honorars; ab 2 Wochen bis 1 Woche vor Beginn 30 % des Honorars; ab 1 Woche vor Beginn 50 % des Honorars.
Der verschobene Termin ist innerhalb von 4 Monaten nachzuholen. Wird er nicht innerhalb dieser Frist nachgeholt, gilt die Verschiebung als Stornierung nach § 6.
§ 8 Absage oder Verschiebung durch PubliVox, höhere Gewalt
Muss eine Veranstaltung aus Gründen, die PubliVox zu vertreten hat, abgesagt werden, werden bereits gezahlte Honorare für die nicht erbrachte Leistung erstattet. Weitergehende Ansprüche der Kund:in sind ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Bei Krankheit, Unfall oder sonstigen unvorhergesehenen Ereignissen sowie bei höherer Gewalt (z. B. behördliche Maßnahmen, Ausfall der Infrastruktur) ist PubliVox berechtigt, einen Ersatztermin anzubieten, die Veranstaltung ins Online-Format zu verlegen oder eine geeignete Vertretung einzusetzen. Ein Anspruch auf Durchführung durch eine bestimmte Person besteht nicht.
Bei offenen Veranstaltungen kann PubliVox die Durchführung von einer Mindestteilnehmerzahl abhängig machen. Kommt diese nicht zustande, werden bereits gezahlte Beiträge erstattet.
§ 9 Urheberrecht und Nutzung der Unterlagen
Alle von PubliVox erstellten Unterlagen, Konzepte, Präsentationen, Handouts, Modelle und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich geschützt. Sie sind ausschließlich für die persönliche Verwendung der Teilnehmenden zu Schulungszwecken bestimmt.
Ohne vorherige schriftliche Zustimmung von PubliVox dürfen die Unterlagen nicht vervielfältigt, verbreitet, öffentlich zugänglich gemacht, bearbeitet oder gewerblich genutzt werden – auch nicht auszugsweise oder in überarbeiteter Form. Individuell entwickelte Konzepte verbleiben im geistigen Eigentum von PubliVox, sofern nicht ausdrücklich eine weitergehende Nutzungseinräumung vereinbart wird.
§ 10 Bild-, Ton- und Videoaufnahmen
Aufnahmen von Vortrag, Unterlagen oder Personen während der Veranstaltung – in Präsenz wie online – sind nur mit vorheriger Zustimmung der betroffenen Personen und von PubliVox zulässig. Fertigt PubliVox zu Dokumentations- oder Werbezwecken Aufnahmen an, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung.
§ 11 Vertraulichkeit
PubliVox und die Kund:in behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen internen Informationen, Unterlagen und persönlichen Beiträge der Teilnehmenden vertraulich und verwenden sie nur zum vereinbarten Zweck. Diese Pflicht besteht über das Ende der Zusammenarbeit hinaus fort.
§ 12 Haftung
PubliVox haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen. Das Vorliegen grober Fahrlässigkeit hat die geschädigte Person zu beweisen.
Die Haftung für Personenschäden sowie die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Bestimmungen bleiben unberührt. Gegenüber Verbraucher:innen gilt der Haftungsausschluss für leichte Fahrlässigkeit nur für Sach- und Vermögensschäden und nicht, soweit das KSchG entgegensteht.
Für den Erfolg der Anwendung vermittelter Kenntnisse sowie für die inhaltliche Aktualität überlassener Unterlagen wird keine Haftung übernommen.
§ 13 Rücktrittsrecht für Verbraucher:innen (Fern- und Auswärtsgeschäfte)
Diese Bestimmung gilt nur gegenüber Verbraucher:innen, die den Vertrag im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen abschließen.
Verbraucher:innen haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. Die Frist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Zur Ausübung genügt eine eindeutige Erklärung (z. B. Brief oder E-Mail); ein Muster-Widerrufsformular kann verwendet werden. Zur Fristwahrung reicht die rechtzeitige Absendung der Erklärung.
Wünscht die Verbraucher:in ausdrücklich den Beginn der Leistung vor Ablauf der Rücktrittsfrist, ist im Fall des Rücktritts ein dem bereits erbrachten Anteil entsprechender Betrag zu zahlen. Das Rücktrittsrecht erlischt bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung, wenn die Verbraucher:in dem Beginn vor Fristablauf ausdrücklich zugestimmt und die Kenntnis vom Verlust des Rücktrittsrechts bestätigt hat.
§ 14 Datenschutz
PubliVox verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen (DSGVO, DSG) zur Vertragsabwicklung. Näheres regelt die Datenschutzerklärung unter [Link].
§ 15 Referenzen
PubliVox ist berechtigt, die Kund:in unter Nennung des Namens und – sofern überlassen – des Logos als Referenz zu nennen, sofern die Kund:in dem nicht schriftlich widerspricht. Vertrauliche Inhalte der Zusammenarbeit werden dabei nicht offengelegt.
§ 16 Schlussbestimmungen
Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform; dies gilt auch für ein Abgehen vom Schriftformerfordernis.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für Streitigkeiten mit Unternehmer:innen ist das sachlich zuständige Gericht in 1050 Wien. Gegenüber Verbraucher:innen gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
